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Finanzierung von (genossenschaftlichen) Wärmenetzen: neue Absicherungsmöglichkeiten für Banken über den Deutschlandfonds

August 25 @ 13:00 - 14:00

Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral werden kann, muss die Wärmeversorgung auf erneuerbare Quellen umgestellt werden. Dies umfasst sowohl den Aufbau von neuen als auch die Transformation von bestehenden Wärmenetzen. Dafür sind in den nächsten Jahren enorme Investitionen notwendig, welche auch von Banken langfristig finanziert werden müssen. Die Finanzierung von Wärmenetzen und Erzeugungsanlagen geht mit projektspezifischen Risiken einher und viele Banken halten sich bei der Finanzierung solcher Projekte eher zurück.  

Um Kapital für die Energieinfrastruktur zu mobilisieren, hat die Bundesregierung im Dezember 2025 die Einführung des Deutschlandfonds angekündigt. Insbesondere der Garantierahmen zur Risikoentlastung bei Strom- und Wärmenetzprojekten soll Banken und Investoren ermutigen, Geld für Energieinfrastrukturprojekte bereitzustellen. 

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften im DGRV setzt sich seit Jahren für ein entsprechendes Absicherungsprogramm ein, um insbesondere auch genossenschaftlichen Wärmenetzprojekten den Zugang zu Fremdkapital zu erleichtern. Die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW), welche mit der Ausgestaltung des Deutschlandfonds betraut ist, hat ein neues KfW-Programm angekündigt, welches im Wege einer Haftungsfreistellung den finanzierenden Banken einen Teil des Risikos abnimmt. 

Dieses Programm wird im Rahmen des einstündigen Webseminars durch Markus Schönborn von der KfW vorgestellt werden. Außerdem wird Klaus Pfalz von der VR VerbundBank eG seine Erfahrungen bei der Finanzierung genossenschaftlicher Wärmenetzprojekte einbringen.

Das Webseminar richtet sich insbesondere an Genossenschaftsbanken.

Details

  • Datum: August 25
  • Zeit:
    13:00 - 14:00

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